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Waldstück im Gegenlicht, 2017, 140 x 100

Waldstück im Gegenlicht, 2017, 140 x 100


Moersbach im Frühjahr - 2013 - 60 x 80

Moersbach im Frühjahr – 2013  60 x 80

Parklandschaft - 2016 - 100 x 80

Parklandschaft – 2016 – 100 x 80


Hans Werner Thurmann

1950
1970
1970 – 1978
1976

1978
seit 1978

geboren in Moers
Abitur
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Joseph Beuys)
Staatsexamen im Fach
„Künstlerisches Lehramt für Gymnasien“
Staatsexamen „Kunstwissenschaft“
Arbeit als freischaffender Maler

Hans Werner Thurmann

Ausstellungen u.a. in:

Wien
Köln
Moers
Jever
Duisburg
Leverkusen
Rees
Tuzla

Österreichisches Kulturzentrum Palais Palffy
Galerie Inter Art
Peschkenhaus
Schloß Jever
Galerie Lehmbruck Museum
Forum
Museum Koenraad Bosman
Museum Of Modern And Contemporary Fine Art

Anmerkungen zu meiner Arbeit

Farbe löst Emotionen aus. Diesem Phänomen gehe ich in meiner Arbeit über die Beobachtung der Natur nach, die mir dabei als Farbenreservoire und Kontrollinstanz dient. In meiner Ausbildung habe ich durch ein diszipliniertes Naturstudium meine Wahrneh-mungsfähigkeit gesteigert, d. h. gelernt, das Visuelle durch ein geschultes, also nicht rein subjektives Empfinden zu ergänzen.

Davon lasse ich Betrachter meiner Bilder profitieren, indem ich ihnen ermögliche, ihre Wahrnehmung, also auch ihr Denken und Empfinden zu erweitern. Das setzt eine vorurteilsfreie Haltung voraus, die auch Unerwartetes zuläßt, auch gegen vermeintlich besseres Wissen. Die vielfältigen Farbklänge, die ich aus der sich im natürlichen Lichtspektrum wandelnden Erscheinungsfarbe der Natur herauslese, muß ich im Bildzusammenhang als Pigmentfarbe in anderen Qualitäten und Quantitäten einsetzen. Auf diese Weise vermögen sie im Betrachter die unterschiedlichsten Gefühle hervor-zurufen. Manche wird er mit vielen teilen (Kälte-, Wärme- empfinden), andere wiederum allein subjektiv erleben (Heiterkeit, Geborgenheit, Freiheit). Nun kann er die Bilder mit der jeweiligen Naturerfahrung vergleichen, meine Umsetzung auf ihre Glaubwürdigkeit überprüfen und schließlich über die Bilder erfahren, welche Farben oder Farbklänge bei ihm das jeweilige Gefühl auslösen.

Um diese emotionale Wirkung in einer möglichst großen Konzentration zu erhalten, reduziere ich jede davon ablenkende Gegenständlichkeit in meinen Landschaftsbildern. Dieses gelingt durch Weglassen von Details, mittels weicher, vereinfachter Konturen und fließender Übergänge. Doch die Farbe läßt das Weggelassene in der Phantasie des Betrachters wieder entstehen. Die emotionale Wirkung der Farbe bleibt so voll erhalten.

Hans Werner Thurmann

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